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1898 wurde mit der Gleislegung der Schmalspurbahn endlich begonnen. Durch die eben schon erwähnten Geländeunregelmäßigkeiten konnte keine Normalspur errichtet werden; ein Umstand der in späteren Jahren wirtschaftliche Konsequenzen haben sollte, da u.a. eine Erschließung anderer Bahnen zu aufwendig gewesen wäre. Anfang des 20. Jahrhundert war die Bahn allerdings eine große Errungenschaft. Im Mai 1907 wurde die 85km lange Strecke von Sankt Pölten, der heutigen niederösterreichischen Landeshauptstadt, bis nach Mariazell für den Passagierverkehr aufgenommen. Nur einige Monate später fuhren die Züge die sieben Kilometer weiter nach Gußwerk, der finalen Endstation der Mariazellerbahn für die nächsten 80 Jahre.
Heute erinnern noch zahlreiche kleine und große Relikte an die aktive Zeit des Bahnhofs: vor dem Bahnhofsgebäude erstrecken sich noch die restlichen Teile der Gleisanlagen, neben dem Hauptgebäude befindet sich der ehemalige Aufenthaltsraum für die Bahnangestellten und die Toiletteanlagen, sowie am Bahnhofsgebäude die für die Mariazellerbahn typische Haltestellenbeschriftung. |